Mitteilungsblatt des Marktes Nittendorf

unsere vereine 36 dezember 2022 Mitteilungsblatt Markt nittendorf Feuerwehr Ehrung für langjährige Aktive und Atemschutzleistungswettbewertb bei der Freiwilligen Feuerwehr Undorf „25 Jahre oder sogar 40 Jahre aktiv bei der Feuerwehr, immer bereit den Mitbürgern in Notsituation zu helfen, das ist eine lange Zeit. In diesem Zeitraum hat sich vieles verändert, sei es privat oder sei es in unserer Gesellschaft, doch die Feuerwehr – das ist eine Konstante.“ Das betonte Landrätin Tanja Schweiger in ihrer Laudatio für rund 40 Feuerwehrleute aus den Gemeinden Nittendorf und Sinzing, die für ihre langjährige Aktivität geehrt wurden. Nach der Ansprache steckte Tanja Schweiger den Geehrten das silberne bzw. goldene Ehrenzeichen an die Uniform. Bürgermeister Helmut Sammüller und Sinzings 2. Bürgermeister Josef Espach dankten den Aktiven für ihre Tätigkeit bei der Feuerwehr. Die Feuerwehrführungskräfte Kreisbrandrat Wolfgang Scheuerer, Kreisbrandinspektor Sebastian Schmaus und Kreisbrandmeister Michael Seebauer gratulierten und lobten den vorbildlichen Einsatz der Aktiven. Von der Freiwilligen Feuerwehr Undorf wurden Roland Ettinger, Georg Füssl, Hans Forster, Günter Huber und Michael Huber für ihre 40jährige Aktivität geehrt. Für 25 Jahre aktiven Dienst erhielten Matthias Gottschalk, Robert Hammerl und Kreisbrandmeister Michael Seebauer das silberne Ehrenzeichen. Einladung des Bezirksfeuerwehr - verbandes zum Atemschutzleistungswettbewerb Im Sommer erging die Einladung des Bezirksfeuerwehrverbandes zum Atemschutzleistungswettbewerb. Fünf gut ausgebildete Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Undorf starteten mit den sehr zeitintensiven Übungen unter den geschulten Augen unseres Ausbilders Michael Seebauer. Der Leistungsbewerb besteht aus fünf anspruchsvollen Teilen: Im ersten Teil steht das korrekte Anlegen des  Atemschutzgerätes mitsamt einiger Zusatzausstattung wie Feuerwehrleine, Handscheinwerfer, Funkgerät, Fluchthaube und Feuerwehraxt, natürlich unter Zeitdruck, auf dem Plan. Die zweite Station und zugleich die erste Ein-  satzsimulation ist eine Personenrettung aus einem Keller. Angenommen wird ein Gasaustritt. Die Person muss gefunden und anschließend mit einem Rettungstuch gerettet werden. Auf die Rückzugsicherung des Trupps mit Hilfe der Feuerwehrleine wird in diesem Prüfungsteil ebenso Wert gelegt, wie auf das korrekte Vorgehen mit dem Patienten, vom Auffinden über die Rettung mit dem Tragetuch bis zur Betreuung in der stabilen Seitenlage. Alle über Funk gegebenen Rückmeldungen werden von den anwesenden Bewertern akribisch beobachtet. Abschließend wird die korrekte Kennzeichnung der durchsuchten Räume abgefragt. Ohne Pause geht es direkt zur dritten Station,  einem angenommenen Zimmerbrand in einem Wohngebäude. Nachdem der Trupp die Schlauchleitung vor dem Haus verlegt hat und der Atemschutzüberwachung das Betreten des Gebäudes meldet, wird über das Treppenhaus zum Brandraum vorgegangen. Auf dem Weg müssen sämtliche Türen korrekt kontrolliert und geöffnet werden. Im Brandraum angekommen muss der Brand noch simuliert bekämpft werden. Der vierte Teil des anstrengenden Bewerbs  ist schließlich das korrekte Ablegen der Ausrüstung und Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft der Atemschutzgeräte inklusive Auswechseln der verbrauchten Atemluftflasche. Somit können diese falls nötig wieder im Einsatz verwendet werden. Auch die Kenntnis über die verschiedenen Teile des Atemschutzgerätes wird vom Bewerter abgefragt. Die fünfte und letzte Station ist noch eine  theoretische Prüfung. Hier wird den schweißgebadeten Teilnehmern ein Fragebogen mit 20 Fragen rund um das Thema Atemschutz zur Beantwortung vorgelegt. Die Teilnehmer der Freiwilligen Feuerwehr Undorf absolvierten diesen Bewerb mit einem sehr guten Ergebnis und dürfen nun voller Stolz das Abzeichen des ASLB an ihrer Uniform tragen. Teilnehmer waren: Gilbert Ertel, Andreas Kitzinger, Norman Marsch, Matthias Pilz und Michael Rasp Freiwillige Feuerwehr Undorf anzeige

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