Mitteilungsblatt der Gemeinde Wenzenbach

Wenzenbach Amtsblatt Rechenzentrum am Abbachhof: Zwischen Zustimmung und Skepsis Juli 2026 der Gemeinde Bild: iGNiS – MuSterBild für eiN recheNzeNtruM

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VorWort Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach 3 hinter uns liegt ein ereignisreicher Juli mit vielen schönen, aber auch nachdenklichen Momenten. Grund zum feiern gab es gleich mehrfach: So blickte die Osteria dei Vini auf ihr 30-jähriges Bestehen zurück und auch der Stammtisch de euchan konnte sein 40-jähriges Jubiläum feiern. Solche langjährigen erfolgsgeschichten zeigen eindrucksvoll, wie lebendig unsere Vereins- und Gemeinschaftskultur in unserer Gemeinde ist. der Juli hielt jedoch auch traurige Momente bereit. Mit großer Bestürzung mussten wir Abschied von unserem Pfarrer Josef Schießl nehmen, der viel zu früh im Alter von nur 46 Jahren an den folgen eines herzinfarkts verstorben ist. Sein tod ist ein schmerzlicher Verlust für unsere Pfarrei und für viele Menschen in unserer Gemeinde. Mit seiner offenen, lebensfrohen und zugewandten Art hat er zahlreiche herzen berührt. unser Mitgefühl gilt seiner familie, seinen Angehörigen und allen, die ihm verbunden waren. Auch Kaplan leonard hat sich von unserer Pfarrei verabschiedet. ihn zieht es nach Nittendorf. für seinen weiteren Weg wünschen wir ihm von herzen alles Gute, Gottes Segen und viel erfolg in seiner neuen Aufgabe. Kurz vor der hoffentlich etwas ruhigeren Sommerpause beschäftigt uns zudem ein thema, das man fast als „eingeschlagen wie ein Komet“ bezeichnen könnte: die mögliche Ansiedlung eines großen rechenzentrums am Abbachhof. dieses Vorhaben wirft verständlicherweise viele fragen, Sorgen und Anregungen auf. dem gegenüber steht die hoffnung auf positive effekte wie einnahmen oder Abwärmenutzung. Wir widmen diesem thema in der vorliegenden Ausgabe einen ausführlichen Artikel und versuchen, den derzeitigen informationsstand transparent darzustellen. dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass aktuell noch viele fragen offen sind. der investor benötigt zunächst eine grundsätzliche Aussage des übertragungsnetzbetreibers tennet, bevor überhaupt konkrete Planungen erfolgen können. Sobald neue und belastbare informationen vorliegen, werden wir Sie selbstverständlich zeitnah informieren. Nun wünsche ich ihnen viel freude beim lesen dieser Ausgabe unseres Amtsblatts, eine schöne Sommerzeit und – trotz aller herausforderungen – einige erholsame tage. ihr Bürgermeister Sebastian Koch Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Öffentliche Mitteilungen Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach 4 GemeindeverwaltungWenzenbach Hauptstraße 40, 93173 Wenzenbach Telefon: 09407 309-0 Telefax: 09407 309-160 Homepage: www.wenzenbach.de E-Mail: gemeinde@wenzenbach.de Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Montag 08.00– 12.00 Uhr Dienstag 08.00– 12.00 Uhr 15.00– 18.00 Uhr Mittwoch ganztägig geschlossen Donnerstag 08.00– 12.00 Uhr 14.00– 16.00 Uhr Freitag 08.00– 12.00 Uhr Ämterübersicht Erster Bürgermeister Sebastian Koch Zweiter Bürgermeister Andreas Kerscher Dritte Bürgermeisterin Petra Rösch Vorzimmer des Bürgermeisters Petra Albrecht, Sabine Stahl 09407 309-113 / -116 petra.albrecht@wenzenbach.de sabine.stahl@wenzenbach.de vorzimmer@wenzenbach.de Geschäftsleitung Elena Hofstetter 09407 309-114 elena.hofstetter@wenzenbach.de Haupt- und Personalverwaltung Ursula Schiller, Olivia Duscher 09407 309-125 / -126 ursula.schiller@wenzenbach.de olivia.duscher@wenzenbach.de personal@wenzenbach.de Fachbereichsleitung Bauverwaltung / Projektleitung Katrin Brey 09407 309-135 katrin.brey@wenzenbach.de Technische Bauverwaltung Hochbau SabineWeixel 09407 309-117 sabine.weixel@wenzenbach.de Technische Bauverwaltung Tiefbau Christian Kirchhöfer 09407 309-112 christian.kirchhoefer@wenzenbach.de Bauverwaltung Anja Schardt, Angelika Renner, Doreen Lorenz 09407 309-115 / -136 / -123 anja.schardt@wenzenbach.de angelika.renner@wenzenbach.de doreen.lorenz@wenzenbach.de bauamt@wenzenbach.de Fachbereichsleitung Finanzverwaltung / Geschäftsführerin KEW GmbH Danielle Strahl 09407 309-133 danielle.strahl@wenzenbach.de Kasse / Kämmerei Tanja Güntner, Hildegard Fichtl 09407 309-119 / -118 tanja.guentner@wenzenbach.de hildegard.fichtl@wenzenbach.de kasse@wenzenbach.de Standesamt / Friedhofverwaltung Danielle Strahl, Christopher Sigl 09407 309-133 / -142 danielle.strahl@wenzenbach.de christopher.sigl@wenzenbach.de Einwohnermeldeamt Sabine Rustler, Petra Sattler 09407 309-121 / -122 sabine.rustler@wenzenbach.de petra.sattler@wenzenbach.de einwohneramt@wenzenbach.de Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung / Straßenverkehrswesen Gudrun Huf, Maria Pestner, Nadine Fuchshuber 09407 309-124 / -120 / -138 gudrun.huf@wenzenbach.de maria.pestner@wenzenbach.de nadine.fuchshuber@wenzenbach.de ordnungsamt@wenzenbach.de Jugend- und Seniorenarbeit Isabella Bach 09407 309-144 und 0152/24082090 isabella.bach@wenzenbach.de Klimaschutzmanagerin Friederike Meier 09407 309-137 friederike.meier@wenzenbach.de Service / Zentrale Yvonne Herzig 09407 309-0 yvonne.herzig@wenzenbach.de Gemeindebücherei Wenzenbach Hauptstraße 40, 93173 Wenzenbach Karin Rangwich, Christine Hüttner, Brigitte Falkner Telefon: 09407 309-140 Homepage: https://webopac.winbiap.de/ wenzenbach/index.aspx E-Mail: bibliothek@wenzenbach.de Öffnungszeiten der Bücherei Montag 09.00– 12.00 Uhr Dienstag 14.00– 18.00 Uhr Donnerstag 10.00– 13.00 Uhr 14.00– 18.00 Uhr Freitag 14.00– 18.00 Uhr BauhofWenzenbach Raiffeisenstraße 2, 93173 Wenzenbach Telefon: 09407 812225 Handy: 0176 42034096 Telefax: 09407 812227 E-Mail: bauhof@wenzenbach.de Erreichbarkeit Bauhof Montag bis Donnerstag 07.00 – 16.00 Uhr Freitag 07.00 – 12.00 Uhr WertstoffhofWenzenbach Raiffeisenstraße 4, 93173 Wenzenbach ÖffnungszeitenWertstoffhof Mai – Oktober November – April Dienstag 9:00 – 12:00 9:00 – 12:00 Uhr Freitag 14:00 – 18:00 14:00 – 17:00 Uhr Samstag 8:00 – 15:00 9:00 – 15:00 Uhr Zweckverband zurWasserversorgung Verwaltung 09407 8102940 Technikabteilung 09407 2391 Bereitschaftsdienst 0171 3095327 Mail post@zvw-wenzenbach.de Serviceinformationen der Gemeinde Wenzenbach

Öffentliche Mitteilungen Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach Rechenzentrum amAbbachhof: Was ist geplant und was wurde bislang entschieden? Einmögliches RechenzentrumamAbbachhof hat in den vergangenen Wochen hohe Wellen geschlagen. InMedien, sozialenNetzwerken und bei öffentlichen Veranstaltungen wird intensiv über das Vorhaben diskutiert. Auch die Gemeindeverwaltung erreichen täglich zahlreiche Fragen, Hinweise und kritische Stellungnahmen. Mit diesemBeitragmöchtenwir den bisherigen Sachstand erläutern, das Verfahren einordnen und auf zentrale Fragen und Kritikpunkte eingehen. Ausgangspunkt: Das geplante TenneT-Umspannwerk ImAmtsblatt wurde bereits mehrfach darüber berichtet, dass sich die Übertragungsnetzbetreiberin TenneT im sogenannten Suchraum C unterhalb des Abbachhofs rund 21 Hektar Fläche gesichert hat. Dort soll bis voraussichtlich 2032 ein sehr großes Umspannwerk entstehen. In unmittelbarer Nähe eines solchen Netzknotenpunkts sind auch Batteriespeicher für Investoren interessant. Entsprechende Anlagen können unter bestimmten Voraussetzungen nach § 35 Baugesetzbuch im Außenbereich privilegiert errichtet werden. Dass dahingehend erhebliches Interesse besteht, zeigen mehrere Anfragen potenzieller Investoren bei der Gemeindeverwaltung. Der Bereich um den Abbachhof dürfte sich daher in den kommenden Jahren unabhängig von einem möglichen Rechenzentrum verändern. Warum hat sich TenneT für den Suchraum entschieden und weshalb unternimmt die Gemeinde nichts dagegen? Zunächst gilt es zu betonen, dass die Gemeinde in diesemVerfahren weder ein Bauleitplanungsverfahren durchführt noch im Rahmen eines klassischen Baugenehmigungsverfahrens über das Vorhaben entscheidet. Vielmehr kann TenneT das Projekt auf Grundlage der bundesrechtlichen Vorgaben imRahmen einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung verwirklichen. Die Einflussmöglichkeiten der Standortkommune sind dabei rechtlich begrenzt. Nach welchen konkreten Kriterien und mit welcher Gewichtung der nun betroffene Suchraum ausgewählt wurde, lässt sich für die Gemeinde nicht mit letzter Sicherheit nachvollziehen. Nach den uns vorliegenden Informationenwaren insbesondere die Flächenverfügbarkeit sowie die Lage unmittelbar unter der bestehenden Höchstspannungsleitungmaßgebliche Auswahlkriterien. Diese Aspekte scheinen für TenneT bei der Standortsuche ein höheres Gewicht gehabt zu haben als beispielsweise das Landschaftsbild. Warum hat die Gemeinde keine juristischen Schritte eingeleitet? Die Gemeinde hat dieseMöglichkeit sorgfältig prüfen lassen. Nach der Einschätzung der von uns hinzugezogenen juristischen Fachberatung wären die Erfolgsaussichten eines gerichtlichen Vorgehens jedoch gering gewesen. Hinzu kommt, dass ein erfolgreicher Rechtsbehelf nicht zwangsläufig dazu geführt hätte, das Umspannwerk insgesamt zu verhindern. Vielmehr hätte dies auch eine Verlagerung des Standorts in Richtung dichter besiedelter Bereiche, etwa im Umfeld von Fußenberg oder Grünthal, zur Folge haben können. » 5 Lageplan Umspannwerk/Rechenzentrum

Öffentliche Mitteilungen Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach Projektidee erstmals am 5. Juni vorgestellt Am 5. Juni 2026 traten ein Grundstückseigentümer und die spanische Projektierungsgesellschaft IGNIS bzw. ihr deutscher Ableger IGNIS Energy Germany GmbH mit einer konkreten Projektidee an die Gemeinde heran. Die Überlegungen lassen sich vereinfacht zusammenfassen: In Nachbarschaft zum geplanten Umspannwerk sollen ein Batteriespeicher mit rund 100 Megawatt Leistung und ein Rechenzentrummit einer möglichen Anschlussleistung von bis zu 300 Megawatt entstehen. Der Investitionsrahmen könnte nach erstenAngaben mehr als zwei Milliarden Euro betragen. Der Strombedarf eines Rechenzentrums dieser Größenordnung wäre enorm und läge über dem derzeitigen Stromverbrauch der Stadt Regensburg. Der wesentliche Standortvorteil liegt nach Angaben von IGNIS im geplanten Ausbau des Stromnetzes. Durch das neue TenneT-Umspannwerk könnte perspektivisch eine sehr hohe elektrische Leistung unmittelbar am Standort verfügbar sein. Ob ein entsprechender Netzanschluss tatsächlich möglich ist, steht allerdings noch nicht fest. Was ist das sogenannte Reifegradverfahren? Über die Vergabe entsprechender Netzanschlusskapazitäten entscheidet zunächst ein sogenanntes Reifegradverfahren der Übertragungsnetzbetreiber.Von April bis Juni konnten sich interessierte Projektträger mit ihren Vorhaben bewerben. Dabei wird nicht nur die technische Anschlussmöglichkeit betrachtet. Geprüft wird auch, ob ein Projekt ausreichend konkret und der Projektträger voraussichtlich tatsächlich in der Lage ist, ein Vorhaben dieser Größenordnung umzusetzen. Eine Rolle spielen unter anderem die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, die Verfügbarkeit der benötigten Flächen und der bisherige Entwicklungsstand. Auch die Kenntnis der betroffenen Kommune und deren grundsätzliche Bereitschaft, sich mit einer erforderlichen Bauleitplanung auseinanderzusetzen, können für die Bewertung des Projektstands von Bedeutung sein. Denn eines ist klar: Nach derzeitiger Rechtslage kann ein Rechenzentrum am Abbachhof nicht ohne Mitwirkung der Gemeinde errichtet werden. Hierfürwäre ein Bauleitplanungsverfahren erforderlich. Ob die TenneT zum Umspannwerk beim Abbachhof im Falle eines Scheiterns der IGNIS nachgelagert erneut eine Bewerbungsrunde startet, kann gegenwärtig nicht abschließend beurteilt werden, auch wenn dies natürlich durchaus denkbar ist. Folglich ist auch bei einer Ablehnung des jetzigen Projekts perspektivisch mit weiteren Entwicklungsbestrebungen von Seiten der Grundstückseigentümer und/oder Investoren zu rechnen. Was ist von IGNIS zu halten? IGNIS ist ein 2015 gegründetes spanisches Energieunternehmen mit internationaler Ausrichtung. Das Unternehmen verfügt über rund 9 GW an baureifen Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien, mehr als 1 GW an eigenen Kraftwerken, die sich in Betrieb oder imBau befinden, und verwaltet rund 10 GWan Energieanlagen verschiedener Technologien. Weltweit beschäftigt IGNIS rund 600 Mitarbeitende. Darüber hinaus entwickelt IGNIS Rechenzentren und bietet dafür integrierte Energielösungen an – von der Netzanbindung über erneuerbare Energie und Speicher bis hin zum 24/7-Energiemanagement. Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens wird im Rahmen des Reifegradverfahren geprüft. Weitere Informationen und aktuelle Unternehmenskennzahlen sind unter ignis.es verfügbar. Zu erwähnen gilt zudem, dass sich zwischenzeitlich auch andere Rechenzentrum- und Batteriespeicherprojektanten gemeldet und Interesse am Standort Wenzenbach signalisiert haben. Was hat der Gemeinderat am 23. Juni beschlossen? Der Gemeinderat befasste sich am 23. Juni 2026 in öffentlicher Sitzung mit dem Thema. Bürgermeister Sebastian Koch erläuterte das Reifegradverfahren, skizzierte mögliche Chancen und Risiken und stellte die bisherigen Überlegungen von IGNIS in Grundzügen vor. Anschließend fasste der Gemeinderat einen konstruktiven Kenntnisnahmebeschluss. Dieser Beschluss wird in der öffentlichen Diskussion teilweise missverstanden. Deshalb ist eine Klarstellung wichtig: Der Gemeinderat hat weder ein Rechenzentrum genehmigt noch Baurecht geschaffen. Der Beschluss bringt zum Ausdruck, dass sich die Gemeinde eine weitere Prüfung und grundsätzlich eine Planung an diesem Standort vorstellen kann. Gleichzeitig enthält er keinerlei Garantie, dass ein möglicherweise später einzuleitendes Bauleitplanungsverfahren tatsächlich bis zu einem Satzungsbeschluss geführt wird. 6 MuSterBild fOtO: cANVA

Öffentliche Mitteilungen Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach 7 Der Gemeinderat kann ein solches Verfahren nach Prüfung der Planungen, Gutachten und Stellungnahmen auch wieder beenden. Warum hat der Gemeinderat überhaupt einen Beschluss gefasst? Rein formal wäre auch eine bloße Kenntnisnahme durch den Bürgermeister ausreichend gewesen. Die Gemeinde hat sich bewusst für einen anderen Weg entschieden. Bürgermeister und Verwaltung war es wichtig, den Gemeinderat frühzeitig einzubinden und die Öffentlichkeit über die Projektidee zu informieren. Der Beschluss geht deshalb bewusst über eine reine Kenntnisnahme hinaus und signalisiert einen konstruktiven Umgang mit den Überlegungen des Projektträgers. Hintergrund ist das laufende Reifegradverfahren. Ohne einen gesicherten Netzanschlusspunkt wäre die Projektideewomöglich beendet, bevor eine ernsthafte Prüfung überhaupt beginnen könnte. Gleichzeitig konkurriert das Vorhaben mit anderen Projekten, die sich teilweise bereits in konkreten Bauleitplanungsverfahren befinden. Der Beschluss sollte daher zunächst ermöglichen, dass die Projektidee überhaupt einer konkreten technischen Realisierbarkeitsprüfung unterzogenwerden kann. Trägt die Gemeinde das finanzielle Risiko eines Planungsverfahrens? In der öffentlichen Diskussion ist wiederholt zu hören, der Gemeinderat könne später kaumnoch umkehren, weil bis dahin bereits erhebliche Kosten entstanden seien. Richtig ist: Ein Bauleitplanungsverfahren für ein Projekt dieser Größenordnung dürftemit beträchtlichem Aufwand verbunden sein. Gutachten, Fachplanungen, Rechtsberatung und weitere Untersuchungen kosten viel Geld. Diese Kosten sollen jedoch nicht von der Gemeinde Wenzenbach getragenwerden.Vor Beginn eines entsprechenden Verfahrens wäre vertraglich sicherzustellen, dass die Kosten und finanziellen Risiken beim Projektträger liegen – unabhängig davon, zu welchempolitischen Ergebnis der Gemeinderat amEnde kommt. Die Gemeinde Wenzenbach hat bereits eine in der Begleitung großer Projektentwicklungen erfahrene anwaltliche Beratung hinzugezogen, um die kommunalen Interessen von Beginn an professionell abzusichern. Warum gibt es noch so viele offene Fragen? Bislangwurde lediglich ein Kenntnisnahmebeschluss gefasst. Konkrete und belastbare Planungen liegen der Gemeinde noch nicht vor. Genau darin liegt derzeit eine Schwierigkeit der öffentlichen Debatte: Sie wird bereits sehr temperamentvoll geführt, obwohl viele technische, ökologische und baurechtliche Fragen noch gar nicht abschließend beantwortet werden können. Teilweise werden Annahmen und Befürchtungen mit einem Absolutheitsanspruch vorgetragen, den der aktuelle Planungsstand nicht hergibt. Die Gemeindemöchte Sorgen und Kritik ausdrücklich ernst nehmen. Gleichzeitig wollen wir zwischen berechtigten Fragen, nachvollziehbaren Befürchtungen und bereits gesicherten Fakten unterscheiden. Was ist baulich genau geplant? Neben einemBatteriespeichermit einer Leistung von rund 100 Megawatt ist ein Rechenzentrumvorgesehen, das sich auf mehrere Gebäudeteile verteilen könnte. Nach ersten Überlegungen wären nebst enormen Gebäudelängen auch Wandhöhen von bis zu 18 Metern denkbar. Wichtig ist: Konkrete Planungen liegen der Gemeinde bislang nicht vor. Es handelt sich um erste Planungsideen. Aus Sicht des Projektträgers ist es nachvollziehbar, zunächst die Entscheidung über einen möglichen Netzanschluss abzuwarten. Erst bei einer entsprechenden Zusage von TenneTdürfte IGNIS in eine konkrete und kostenintensive Planung einsteigen. Wird damit ein wertvoller Naherholungsraum zerstört? Diese Sorge wird häufig vorgebracht und ist nachvollziehbar. Das Gebiet stellt sich heute noch weitgehend unbebaut dar und besitzt insbesondere für viele Bürgerinnen und Bürger aus Zeitlarn einen hohen Naherholungswert. Zur vollständigen Einordnung gehört allerdings, dass sich dieser Landschaftsraum unabhängig vom Rechenzentrum erheblich verändern dürfte. TenneT plant ein rund 20 Hektar großes Umspannwerk. Gleichzeitig besteht bereits heute konkretes Interesse an Batteriespeicherprojekten. Natürlich wären die zusätzlichen Eingriffe eines Rechenzentrums in das Landschaftsbild erheblich. Genau deshalbmuss eine Gesamtbetrachtung erfolgen. Etwas widersprüchlich erscheint allerdings die Forderung, Wenzenbacher Flächen dauerhaft als Naherholungsraum für benachbarte Kommunen freizuhalten, während dort in den letzten Jahren selbst neue Bauflächen entwickelt wurden. Auch die Gemeinde Wenzenbach muss ihre städtebauliche Entwicklung eigenverantwortlich abwägen dürfen. Der Ausbau digitaler Infrastruktur und zusätzlicher Rechenzentren ist zudemerklärtes bundespolitisches Ziel. Ob sich künftig auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen verändern, bleibt abzuwarten. Aktuell besitzt die Gemeinde eine starke Planungshoheit. Über einen Bebauungsplan könnten konkrete Vorgaben zu Kubatur, Gebäudehöhen, Fassadengestaltung, Begrünung und Immissionsschutz gemacht werden. » © IGNIS; Mustergrafik für ein Rechenzentrum der geplanten Art (Abweichungen zu erwarten)

Öffentliche Mitteilungen Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach 8 Diese Einflussmöglichkeiten sollte man sorgfältig prüfen, bevorman sie womöglich für die Zukunft vorschnell aus der Hand gibt. Was passiert mit demAbbachhof und der historischen Kapelle? Der Abbachhof befindet sich in Privateigentum. Der Eigentümer hat Interesse daran bekundet, seine Flächen für die Entwicklung des Projekts zur Verfügung zu stellen. Bestehende privatrechtliche Pachtverhältnisse sind in diesem frühen Planungsstadium nicht durch die Gemeinde zu bewerten. Nach Angaben des Eigentümers weisen Teile des Abbachhofs erheblichen Sanierungsbedarf auf. Besondere Bedeutung hat dieMargaretenkapelle aus dem 12. Jahrhundert. Sie wurde vor vielen Jahren profaniert, zeitweise als Getreidespeicher genutzt und steht unter Denkmalschutz. Dass dieses Baudenkmal nicht einfach für ein Rechenzentrum abgerissen werden kann, ist allen Beteiligten bekannt. Welche bzw. ob denkmalrechtlichen Anforderungen für weitere Teile des Abbachhofs bestehen, wäre im weiteren Verfahren mit den zuständigen Fachstellen zu klären. Kann ein solches Projekt in derWasserschutzzone III gebaut werden? Der Schutz unseres Trink- und Grundwassers gehört zu den wichtigsten Fragen des gesamten Projekts. Nach bisherigen Angaben plant IGNIS weder eine Entnahme von Grundwasser noch eine Versorgung des Kühlsystems über den örtlichen Wasserzweckverband.Vorgesehen ist ein geschlossener Kühlkreislauf, dermit sogenanntemGrauwasser befüllt werden soll. Für die Erstbefüllungwäre eine größere Zahl an Tanklastzügen erforderlich. Nach Angaben des Projektträgers wären die späterenWasserverluste durchVerdunstung vergleichsweise gering. Ob diese Angaben technisch belastbar sind und ob beispielsweise eine Notfallwasserversorgung erforderlich wäre, muss geprüft werden. Hinweise auf den enormen Wasserverbrauch anderer großer Rechenzentren (beispielsweise in den USA) nehmenwir dabei selbstverständlich ernst. Richtig ist: Der Standort liegt in derWasserschutzzone III. Das bedeutet jedoch kein grundsätzliches Bauverbot. Auch das Gewerbegebiet Haslbach mit größeren Gewerbe- und Industriebetrieben, weite Teile der Zeitlarner Wohnbebauung und neu entwickelte Bauflächen befinden sich in einerWasserschutzzone III. Entscheidend sind die konkrete Planung und die daraus resultierenden Schutzauflagen. Ohne konkrete Planung kann heute weder Entwarnung gegeben noch eine Gefährdung seriös behauptet werden. Warum soll das Rechenzentrum in RichtungWald rücken? Der genaue Standort steht nicht fest. Es gibt bislang keine abgeschlossene Planung. Die Gemeinde hat frühzeitig darauf hingewiesen, dass eine möglichst landschaftsverträgliche Lösung gesucht werden muss. Gleichzeitig sollen Abstände zur bestehenden Wohnbebauung, zur Gemeindegrenze Richtung Zeitlarn und zum Abbachhof 2 berücksichtigt werden. Hier entstehen zwangsläufig Zielkonflikte. Mehr Abstand zur Wohnbebauung kann bedeuten, näher an Waldflächen heranzurücken. Nach bisherigem Kenntnisstand wäre insbesondere ein Pappelbestand betroffen, der vor rund 30 Jahren als Hybridbestand im Zusammenhang mit einem Projekt der TU Weihenstephan angelegt wurde. Ein besonderer Schutzstatus ist der Gemeinde derzeit nicht bekannt. Mögliche Rodungen und naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmenmüssten selbstverständlich fachlich geprüft werden. Wie laut wäre das Rechenzentrum? Auch beimThema Lärmwerden derzeit häufig Erfahrungswerte älterer Rechenzentren herangezogen, teilweise aus den USA. Ähnliches gilt für die Diskussion über den Wasserverbrauch. Solange keine konkrete technische Planung vorliegt, kann die Gemeinde keine belastbare Aussage zu den tatsächlichen Lärmemissionen treffen. IGNIS stellt in Aussicht, sehr niedrige Lärmwerte von bis zu 35 dB(A) einhalten zu können. Ob und an welchenmaßgeblichen Immissionsorten dieseWerte tatsächlich erreicht werden können, müsste durch Gutachten nachgewiesen und von den zuständigen Fachstellen geprüft werden. Für die Gemeinde gilt: Nicht die Aussage eines Investors ist am Ende entscheidend, sondern eine belastbare fachliche Prüfung. Wird die Abwärme die Umgebung aufheizen? Ein Rechenzentrum dieser Größenordnung erzeugt erhebliche Abwärme. IGNIS hat deshalb ein großes wirtschaftliches Interesse daran, diese Wärme nicht ungenutzt abzugeben, sondern einer weiteren Nutzung zuzuführen. ImZusammenhangmit der kommunalenWärmeplanung könnten sich beispielsweise Perspektiven für Irlbach, Fußenberg, Thanhausen oder Gonnersdorf ergeben. Langfristigwären auchWärmenetze in Richtung Regensburger Norden, Zeitlarn oder Haslbach denkbar. Ob und in welchem Umfang solche Überlegungen technisch und wirtschaftlich realisierbar sind, muss geprüft werden. Gleiches gilt für mögliche Auswirkungen derWärmeabgabe auf die nähere Umgebung. Auch hier dürfen Sorgen nicht ignoriert werden. Ältere internationale Beispiele ersetzen allerdings keine konkrete Untersuchung des tatsächlich geplanten Projekts. Warum denkt niemand an die unmittelbar Betroffenen? Doch. Diese Frage beschäftigt den Gemeinderat intensiv und ist eine der schwierigsten in der gesamten Abwägung. Es wäre unehrlich zu behaupten, ein Projekt dieser Größenordnung hätte keine Auswirkungen auf die Menschen in unmittelbarer Nähe. Gerade deshalb müssen Lärm, Landschaftsbild, Verkehr, Wasser und Naturschutz gründlich untersucht werden. Auf privatrechtliche Streitigkeiten zwischen Pächter und Verprächter des Abbachhofs können wir indes nicht weiter eingehen. Der Gemeinderat hat sich nicht für das Rechenzentrumentschieden.Er hat sich bislang dafür ausgesprochen, eine ernsthafte Prüfung zu ermöglichen. Wenn ein Unternehmen eine Investition von möglicherweise mehr als zwei Milliarden Euro und erhebliche kommunale Einnahmeperspektiven in Aussicht stellt, kann eine verantwortungsvolle Entscheidung weder aus Euphorie noch aus spontaner Ablehnung heraus getroffen werden. Es braucht Fakten. Und Fakten erhält man durch Planungen, Gutachten und geordnete Verfahren. Sind hohe Einnahmen für die Gemeinde überhaupt realistisch? Diese Frage wird derzeit intensiv geprüft. Bürgermeister Sebastian Koch hat hierzu in den vergangenen Wochen zahlreiche Gespräche mit Steuerexperten, Ministerien, spezialisierten Rechts- und

Öffentliche Mitteilungen Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach 9 Beratungsgesellschaften sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern geführt, die bereits Erfahrungen mit Rechenzentren gesammelt haben. Die Rückmeldungen sind unterschiedlich. Pauschale Versprechen über Gewerbesteuereinnahmen wären zum jetzigen Zeitpunkt unseriös. Investitionen werden abgeschrieben, Unternehmensstrukturen können komplex sein und die gewerbesteuerliche Zerlegung spielt einewesentliche Rolle. Hier ist zu erwähnen, dass die Bundesregierung Optimierungen im Gewerbesteuergesetz für Standortkommunen von Rechenzentren plant. Gleichzeitig gibt es Kommunen, die bereits bei Rechenzentren mit deutlich geringerer Anschlussleistung jährliche Einnahmen in Millionenhöhe in ihren Haushalten berücksichtigen. Neben der klassischen Gewerbesteuer wären weitere rechtlich zulässigeModelle (z. B. Umweltumlagefonds oder Stiftung) einer kommunalen Beteiligung an der Wertschöpfung zu prüfen.Eine seriöse Einnahmeprognose ist heute nicht möglich. Nach den bisherigen Gesprächen und Erfahrungswerten erscheint es allerdings ebensowenig seriös, erhebliche finanzielle Effekte fürWenzenbach von vornherein auszuschließen. Auch diemöglicheAnsiedlungweiterer Unternehmen aus dem digitalen und technologischen Bereich wird als Chance genannt.Ob diese Perspektive einemRealitätscheck standhält, muss ebenfalls geprüft werden. Haben Gemeinderat und Bürgermeister Dollarzeichen in den Augen und opfern dafür Natur? Einnahmen sind ein wesentliches kommunales Interesse. Mit ihnen werden Schulen gebaut, Straßen saniert, Kinderbetreuung bezahlbar gehalten und Vereine unterstützt. Wenzenbach steht finanziell im Vergleich zu vielen Kommunen immer noch ordentlich da, aber auch wir mussten wegen großer Zukunftsprojekte Schulden inMillionenhöhe aufnehmen. In so einer Lage ist es keine Gier, sondern Pflicht, mögliche Einnahmechancen gründlich zu prüfen. Die Kommunalpolitik ist das den Bürgerinnen und Bürgern schuldig, weil zusätzliche Einnahmen am Ende auch Auswirkungen auf Grundsteuer, Gewerbesteuer und Gebühren haben können. Bis wann entscheidet sich, ob es weitergeht? Die TenneT wird voraussichtlich bis Ende des Jahres eine Aussage zur Möglichkeit eines Netzanschlusses treffen. Anschließend wird die IGNIS ggfs. prüfen, ob sie mit dem Projekt in Wenzenbach weitermacht oder sich auf andere Projekte, die womöglich ebenfalls im Reifegradverfahren zum Erfolg führen, fortfährt. Für eine vergleichbare Projektidee der IGNIS wurde in Oldenburg in Holstein beispielsweise bereits mit einemBauleitplanungsverfahren gestartet, sodass das Unternehmen darauf womöglich den Fokus richtenwird. Sollte die Ignis am Abbachhof als Standort für ein Rechenzentrum festhalten, muss sie für 1.500 € pro Megawatt die entsprechenden Netzkapazitäten bei der TenneT reservieren und einen Aufstellungsbeschluss des Gemeinderats beantragen. Erst nach einem offiziellen Eintreten in die Bauleitplanung könnte die Gemeinde Planunterlagen sowie Gutachten einfordern und Fachstellen um eine offizielle Einschätzung ersuchen. Insgesamt würde sich ein Bauleitplanungsverfahren hier voraussichtlich auf mehrere Jahre erstrecken und einige Gemeinderatsbeschlüsse erfordern. Dieses Verfahren ist zwingend erforderlich, um eine sachgerechte Prüfung vornehmen zu können. Ab wann sind Informationsveranstaltungen geplant? Die IGNIS hat sich in Abstimmung mit der Gemeinde eine renommierte Kommunikationsagentur zur Seite geholt. Je nach Voranschreiten des Projekts sind Informationsveranstaltungen wie etwa Informationsmarktplätze oder klassische Infoabende geplant. Diese werden in Abstimmungmit der Gemeinde und IGNIS voraussichtlich im Herbst starten. Die Gemeinde möchte zudem versuchen, auf der Seite zukunft-wenzenbach.de fortlaufendmöglichst aktuell über alle (neuen) Erkenntnisse zum Rechenzentrum zu informieren. Dort soll auch jenseits der üblichen Social-Media-Plattformen die Möglichkeit zur Kommentierung dieses Vorhabens und unserer Ausführungen gegeben sein. Seit Jahren pflegen wir einen transparenten Informationsstil und sind stark amBürgerdialog interessiert. Dies wird uns auch bei diesem Thema ein stetes Anliegen sein. Welchen Kurs wird die Gemeindepolitik einschlagen? Natürlich wird es hier darauf ankommen, wie sich der Gemeinderat positioniert. Für Bürgermeister Sebastian Koch gilt derweilen: „Verantwortungsvolle Kommunalpolitik bedeutet nicht, wegen lauter Proteste, einer Online-Petition oder einer Vielzahl kritischer E-Mails vorschnell die Prüfung einzustellen. Sie bedeutet genauso wenig, einem Investor blind zu folgen. Die Aufgabe des Gemeinderats ist es, Informationen zusammenzutragen, Gutachten und Fachstellen anzuhören, Chancen und Risiken ehrlich gegenüberzustellen und anschließend eine fundierte Entscheidung zu treffen. Der Gemeinderat hat noch kein Ja zu einem Rechenzentrum beschlossen. Er hat Ja zu einer gründlichen Prüfung gesagt. Dieser Arbeitsstil prägt den Wenzenbacher Gemeinderat seit vielen Jahren. Gerade bei einemProjekt dieser Größenordnung sollte davon nicht abgewichen werden.“ MuSterBild; fOtO: cANVA

Öffentliche Mitteilungen Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach 10 AMTLICHE BEKANNTMACHUNG

Öffentliche Mitteilungen Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach 11 AMTLICHE BEKANNTMACHUNG Entsorgungstermine Restmüll Donnerstag 13.08. n Donnerstag 27.08. n Papiertonne Donnerstag 27.08. n (P1 = Wenzenbach u. übrige Ortsteile) Freitag 28.08. n (P2 = Grünthal, Irlbach, Fußenberg) Öffnungszeiten Grabenbach + Grünthal 24h geöffnet ÖffnungszeitenWertstoffhof Mai – Oktober November – April Dienstag 9:00 – 12:00 9:00 – 12:00 Uhr Freitag 14:00 – 18:00 14:00 – 17:00 Uhr Samstag 8:00 – 15:00 9:00 – 15:00 Uhr Um einen reibungslosen Ablauf bis zum Ende der Öffnungszeit zu gewährleisten, bitten wir alle Besucherinnen und Besucher, Folgendes zu beachten: Die letzte Anlieferung am Wertstoffhof Wenzenbach ist jeweils bis spätestens 10 Minuten vor Ende der Öffnungszeit möglich. Wir bitten um Verständnis und bedanken uns für Ihre Rücksichtnahme. Umweltmobil Samstag, 07.09.2024 08:00 – 12:00 Uhr Fa. Meindl, Baierner Höhe 2, 93138 Lappersdorf (Direktanlieferung) Samstag, 28.09.2024 08:00 – 12:00 UhrWertstoffhof Regenstauf Amtliche Bekanntmachungen und Öffentliche Mitteilungen finden Sie auch im Internet unter www.wenzenbach.de

Öffentliche Mitteilungen Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach 12 AMTLICHE BEKANNTMACHUNG

Öffentliche Mitteilungen Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach 13 AMTLICHE BEKANNTMACHUNG Online-ausgabe Die aktuelle Ausgabe des Amtlichen Mitteilungsblatts der Gemeinde Wenzenbach finden Sie auch als ePaper und zum Download unter www.wenzenbach-aktuell.de

SerVice Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach 14 anzeige anzeige anzeige anzeige

AuS der geMeinde Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach Die Marktbeschicker freuen sich jeden Donnerstag von 10:00 bis 13:00 Uhr auf Ihren Besuch! Wir heißen Sie recht herzlich willkommen! Unser festes Markt-Teammit seinen Produkten: BioHof Deinhart: Gemüse, Kartoffeln, Salat, Knoblauch, radieschen, rote Beete, Pastinaken, zwiebeln, ingwer usw. Biobäckerei Neuhoff: Brot und Backwaren Gäubodenkäser Schreiner: hausgemachter frischkäse, feinster Käse aus heumilch Biometzgerei Beerhof: Biofleisch vom Schwein und rind und Wurstspezialitäten aus der eigenen hofmetzgerei Heinerhof Fam. Weigert: eier, Nudeln, Kartoffeln, likör Fischzucht Mißlbeck: fisch frisch und geräuchert, Backfisch Gärtnerei Martin Unger: Pflanzen, Setzlinge, Blumen, Obst Wenzenbacher Wochenmarkt Bei Interesse an einem Gaststand melden Sie sich bitte bei Frau Herzig, yvonne.herzig@wenzenbach.de oder unter 09407/309–91. Wir werden Ihre geplanten Verkaufsaktionen dann immer entsprechend ankündigen. Unsere Gaststände mit Ihren Produkten: 06.08.2026 Eine Welt Laden Pfarrei irlbach - lebensmittel und Kunsthandwerk 13.08.2026 Nachbarschaftshilfe bietet infos und handyberatung an 15

Sommerempfang 2026: Dank, Demokratie und ein Blick auf die Zukunft Wenzenbachs Bei strahlendem Sonnenschein fand am 10. Juli 2026 der Sommerempfang der Gemeinde Wenzenbach im Schlosshof statt. zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Vereinen, Kirchen und ehrenamt folgten der einladung und nutzten den Abend für persönliche Begegnungen und anregende Gespräche. zunächst erinnerten Bürgermeister Sebastian Koch und Kaplan leonard Skorczyk jedoch an den am Vortag verstorbenen Pfarrer Josef Schießl. in seiner Ansprache bedankte sich Bürgermeister Sebastian Koch sodann für das Vertrauen, das ihm die Bürgerinnen und Bürger bei der Kommunalwahl erneut entgegengebracht haben. Gemeinsam mit dem neu gewählten Gemeinderat wolle er die erfolgreiche entwicklung der Gemeinde in den kommenden Jahren fortsetzen. Besonders begrüßte er die wiedergewählte landrätin tanja Schweiger unter den Gästen sowie den landtagsabgeordneten Jürgen eberwein. Mit der Kommunalwahl habe auch ein neues Kapitel im Gemeinderat begonnen, so der Bürgermeister. er dankte den ausgeschiedenen Gemeinderatsmitgliedern für ihren langjährigen einsatz – stellvertretend nannte er Prof. dr. Gerhard Waldherr, Gerd Bäumer, Waldtraud Spangel und insbesondere dr. rudolf ebneth, der nach beeindruckenden 54 Jahren aus dem Gemeinderat verabschiedet wurde und mit seinem herausragenden engagement Wenzenbach prägte. Auch den bisherigen stellvertretenden Bürgermeistern sprach Koch seinen dank aus. Gleichzeitig sprach er allen neu gewählten Gemeinderätinnen und Gemeinderäten sowie den Bürgerinnen und Bürgern, die sich zur Wahl gestellt hatten, seinen dank aus. demokratie lebe nicht davon, über Politik zu reden, sondern davon, Verantwortung zu übernehmen. Mit Sorge beobachte er deshalb, dass es zunehmend schwieriger werde, Menschen für ein kommunalpolitisches ehrenamt zu gewinnen. umso wichtiger sei ein respektvoller umgang mit denjenigen, die bereit seien, Verantwortung für die Gemeinschaft zu tragen. Anschließend ging der Bürgermeister auf die aktuellen herausforderungen und zukunftsprojekte der Gemeinde ein. Beim Nahversorgungszentrum sei nach intensiven Gesprächen und der Prüfung verschiedener Konzepte ein wichtiger durchbruch gelungen. ziel bleibe eine lösung, die den Ortskern nachhaltig stärke und die wohnortnahe Versorgung sichere. » AuS der geMeinde Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach 16

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AuS der geMeinde Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach zwar seien noch einige vertragliche fragen zu klären, dennoch zeigte sich Koch zuversichtlich, dass in den kommenden Monaten weitere wichtige entscheidungen getroffen werden können, sodass die entwicklung eines Nahversorgungszentrums sowie die Sicherung der innerörtlichen Versicherung bald konkretere formen annehmen dürfte. Auch die investitionen in die kommunale infrastruktur standen im Mittelpunkt. das neue Kinderhaus mit tagespflege in irlbach sei erfolgreich fertiggestellt und werde bereits sehr gut angenommen. Parallel schreiten die Arbeiten am neuen Schulcampus weiter voran. Beide Projekte seien bedeutende investitionen in die zukunft der Gemeinde und ihrer familien. Breiten raum nahm schließlich das derzeit viel diskutierte mögliche rechenzentrumsprojekt in der rede ein. Bürgermeister Koch machte deutlich, dass der Gemeinderat hierzu bewusst noch keine entscheidung getroffen habe. Bislang sei lediglich beschlossen worden, die städtebaulichen Möglichkeiten und rahmenbedingungen näher zu prüfen. eine sorgfältige und ergebnisoffene Abwägung aller chancen und risiken habe oberste Priorität. dabei gehe es sowohl um mögliche wirtschaftliche Perspektiven für die Gemeinde als auch um fragen des Natur- und landschaftsschutzes, des energie- und Wasserbedarfs sowie der Auswirkungen auf die Menschen vor Ort. entscheidungen würden nicht aufgrund von Schlagzeilen oder diskussionen in den sozialen Medien getroffen, sondern auf Grundlage von fakten und nach sorgfältiger Prüfung. das sei auch in seiner dritten Amtszeit Kern seiner Arbeitsweise und bedeutend für verantwortungsvolle Kommunalpolitik. zum Abschluss seiner rede dankte der Bürgermeister allen Menschen, die sich in Vereinen, feuerwehren, Kirchen, unternehmen oder auf andere Weise ehrenamtlich für Wenzenbach engagieren. Sie seien das herz der Gemeinde und sorgten dafür, dass zusammenhalt und Gemeinschaft tagtäglich gelebt werden. für die musikalische umrahmung sorgte der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde. Kulinarisch wurden die Gäste mit Burgern der l.A.-BBQ-friends, Pasta der Osteria dei Vini, cocktails und weiteren Getränken verwöhnt. in entspannter Atmosphäre klang der Sommerempfang mit vielen guten Gesprächen im Schlosshof aus. im rahmen des Sommerempfangs wurden außerdem die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler der Gemeinde geehrt. über die Sportlerehrung berichten wir ausführlich im nächsten Amtsblatt. Bilder: hANS GrAMl, filMOGrAPh hArAld hüNN 18

AuS der geMeinde Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach 19 die Gemeinde Wenzenbach trauert um seinen Pfarrer. Herr Pfarrer Josef Schießl ist am 09. Juli 2026 im Alter von 46 Jahren verstorben. Mit 46 Jahren ist er viel zu früh aus dem leben gerissen worden. Sein tod erfüllt unsere Gemeinde mit tiefer trauer. erst im vergangenen herbst übernahm Pfarrer Josef Schießl im zuge der zusammenlegung der Pfarreien die Verantwortung für unsere Pfarrgemeinde. diese Aufgabe war mit großen herausforderungen verbunden. umso bemerkenswerter war, mit welcher Offenheit, herzlichkeit und Menschlichkeit er den Menschen begegnete. trotz seiner vielfältigen Verpflichtungen nahm er sich zeit für Gespräche, hörte zu und war stets bemüht, Brücken zu bauen und das Miteinander zu stärken. in den vergangenen Monaten durfte ich ihn als vertrauensvollen, aufgeschlossenen und ausgleichenden Gesprächspartner erleben. Ob bei fragen rund um den katholischen Kindergarten in irlbach oder bei anderweitigen themen der Pfarrgemeinde wie etwa der Schaffung von Parkplätzen im Kirchenumfeld – er begegnete unterschiedlichen Anliegen mit respekt, Kompromissbereitschaft und dem festen Willen, gute lösungen für alle Beteiligten zu finden. Pfarrer Schießl war ein leidenschaftlicher Seelsorger, der den Menschen nahe war. Seine herzlichkeit, seine Bescheidenheit, sein humor und seine authentische Art machten ihn zu einem geschätzten Begleiter vieler Menschen. Mit seinem tod verliert unsere Gemeinde einen engagierten Priester und einen außergewöhnlichen Menschen. Sein Wirken wird in dankbarer erinnerung bleiben. im Namen der Gemeinde spreche ich seiner familie, seinen Angehörigen, seinen freunden, seinen Weggefährten sowie allen Gläubigen unser aufrichtiges Mitgefühl aus. Wir werden Pfarrer Schießl ein ehrendes Andenken bewahren. Sebastian Koch erster Bürgermeister N A c H R U F Datum Veranstaltung Veranstalter Veranstaltungsort 13.08.2026, 10:00 Handyberatung Nachbarschaftshilfe Wenzenbach Wochenmarkt 13.08.2026, 18:00 Uhr Reparatur-Treff Nachbarschaftshilfe Wenzenbach Schule Irlbach 14.08.2026, 17:00 Uhr Kräuterbuschenbinden Pfarreien Wenzenbach-Irlbach Pfarrgarten Irlbach 15.08.2026, 9:00 Uhr Patrozinium mit Kräuterweihe und Abgabe von Kräuterbuschen Pfarreien Wenzenbach-Irlbach Kirche Irlbach 15.08.2026, 17:00 Uhr Sommernachtsfest Schützenverein Waldeslust Probstberg SchützenheimWaldeslust 16.08.2026, 09:00 – 10:30 Uhr Fußwallfahrt nach Mariaort, Pilgergottesdienst in der Wallfahrtskirche MMC Weggang an der Jakobskirche 18.08.2026, 16:00 Uhr Stammtisch Vdk OVWenzenbach Waldgarten, Roither Weg 13a 24.08.2026, 14:00 Uhr "Regensburg-Erkunden mit der Bimbelbahn anschl. Biergarten - oder Cafebesuch" KDFB Veranstaltungskalender August 2026

AuS der geMeinde Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach 20 Am 15.06.2026 wählte die neu formierte Verbandsversammlung des zweckverbandes zur Wasserversorgung -Wenzenbacher Gruppe- den Wenzenbacher Gemeinderat Bernhard Pielmeier zum neuen Verbandsvorsitzenden. Als Stellvertreter wurde der Bernhardswalder Gemeinderat dietmar Weigert wiedergewählt. Bernhard Pielmeier tritt die Nachfolge von dr. rudolf ebneth an, der den zweckverband die letzten sechs Jahre führte. Nach seiner Wahl bedankte sich Pielmeier mit einem Geschenkkorb bei dr. ebneth für sein Wirken. die Neuausweisung des Wasserschutzgebietes, der Bau einer PV-freiflächenanlage im Wasserschutzgebiet oder auch die umstellung von analogen auf funkwasserzähler prägten u. a. seine Amtszeit. im Vordergrund standen aber vor allem die energieeffiziente Modernisierung der Anlagen und stetige erneuerung von teilweise bis zu 60 Jahre alten Versorgungsleitungen. dr. ebneth war auch bei den Mitarbeitern ein beliebter und vertrauter chef. Bernhard Pielmeier wird nun künftig den zweckverband vertreten und hat u. a. mit dem Bau des umspannwerkes der tennet imWasserschutzgebiet beim Abbachhof interessante Aufgaben vor sich. Vor allem die Sanierung des Versorgungsnetzes wird im Vordergrund stehen. der zweckverband versorgt ca. 12.000 einwohner der Gemeinden Wenzenbach, Bernhardswald und den Ortsteil Goppeltshof der Stadt Nittenau mit jährlich ca. 550.000 Kubikmeter trinkwasser. das Wasser wird aus zwei tiefbrunnen gefördert, im Wasserwerk aufbereitet und anschließend zu fünf verschiedenen hochbehältern gepumpt, von wo aus es die Anschlussnehmer versorgt. Außerdem liefert man ca. 100.000 Kubikmeter jährlich an den Wassergast rewag AG. die Verbandsversammlung besteht aus insgesamt 12 Verbandsräten, davon acht aus der Gemeinde Wenzenbach, drei aus der Gemeinde Bernhardswald und einer aus der Stadt Nittenau. Neuer Verbandsvorsitzender beim Zweckverband zur Wasserversorgung – Wenzenbacher Gruppe Bild: thOMAS JOBSt folgende Sportler wurden im rahmen des Sommerempfangs ausgezeichnet: Sportlernadel in Gold: hackl dominik: dominik hackl erreichte den 1. Platz bei der n deutschen Meisterschaft im Bodybuilding in der Klasse classic Physique, holte den 2. Platz der Bodybuilder-Klasse Männer 3 und wurde Vize-Bayerischer Meister. ursula Braun-reichhart: ursula Braun-reichhart belegte bei n der deutschen Meisterschaft im line-dance-classic-Platinum Novice-female den 1. Platz und holte damit den Gesamtsieg in verschiedenen Klassen Sportlernadel in Silber: Vilja theophile – 3. Platz Bayerische Meisterschaft Geräte- n turnen Mannschaft und 2. Platz in der Bezirksmeisterschaft Tennis Herren 40 – SV Wenzenbach Andreas Maciejewski, Stefan hausmann, Matthias Stieger, Andreas Mantovan, Martin zweck, roland Jungbauer, Benjamin rauscher, Jürgen Kraus, Sebastian Glaser Sportlernadel in Bronze emma König, Anna Penning n SV Wenzenbach: lukas Winter,Stefan Walter, christoph Mül- n ler, Stefan held, Sebastian Sigwanz, Michael Mieslinger, lukas hammer, Sebastian hautmann, Alexander Stierstorfer, felix Aringer, lukas funfack, Jonah Kittel, lukas leberkern, Andreas Stuber, Sebastian Wanninger, luise Braun, Georg eisenreich, lena funfack, felix Neumann, Johannes Pfeiffer, Magdalena Stierstorfer, lucy Jobst, Moritz Bergler, ludwig Bichler, Mailo Glaser, raphael landry, Alexander Schlecker Schützenverein Grüne Au thanhausen: Matthias Bauer n Schützenverein Gambachtal: Jonas Neßlauer, lukas Weigert, n Veronika Klein, dominik Job, Paul Seidemann Sportlerehrung

AuS der geMeinde Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach 21 Gemäß den Vorgaben von § 45 der trinkwasserverordnung ist der Wasserzweckverband verpflichtet, seine Verbraucher und Anschlussnehmer regelmäßig über die Beschaffenheit des abgegebenen trinkwassers zu informieren. unser trinkwasser erfüllt selbstverständlich die Anforderungen der aktuell gültigen trinkwasserverordnung und wird regelmäßig durch zugelassene labore kontrolliert. Gerne machen wir unseren Verbrauchern und Anschlussnehmern auf Verlangen die einzelergebnisse der trinkwasseruntersuchungen in der Geschäftsstelle, Kürner Str. 60, 93173 Wenzenbach, zugänglich. Angaben über Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren (§ 45 Abs. 3 Nr. 1 TrinkwV) unser trinkwasser kommt zu 100 % aus den beiden tiefbrunnen lettental beim Wasserwerk. unser Grundwasser hat bereits trinkwasserqualität und ist frei von Keimen und Bakterien. das geförderte rohwasser wird in mehreren Schritten aufbereitet. im Wasserwerk läuft es vorsorglich durch eine uV-Anlage und anschließend durch eine enteisenungs- und entmanganungsanlage. eine Nachchlorung oder eine Aktivkohleaufbereitung sind nicht erforderlich. Weitere Informationen gemäß § 45 Abs. 4 der TrinkwV zu Nr. 1: der Kubikmeterpreis des gelieferten trinkwassers n ist aus der jährlichen Verbrauchsgebührenabrechnung zu entnehmen. der Preis in euro pro liter ergibt sich durch das dividieren des Preises in euro pro Kubikmeter durch eintausend. der Preis versteht sich zuzüglich der jeweils gültigen umsatzsteuer von derzeit 7%. zu Nr. 2: die verbrauchte Wassermenge (in Kubikmeter) für n den Abrechnungszeitraum ist der Seite 2 der jährlichen Verbrauchsgebührenabrechnung zu entnehmen. zu Nr. 3: ein 2-Personen-haushalt verbraucht durchschnitt- n lich jährlich 90 Kubikmeter, ein 3 Personen-haushalt 135 Kubikmeter, ein 4-Personen-haushalt 180 Kubikmeter und ein 5 Personen-haushalt 225 Kubikmeter Wasser. zu Nr. 4: regelmäßige internetbasierte informationen nach n § 46 trinkwV sind auf unserer homepage unter www.zvwwenzenbach.de zu finden. zu Nr. 5: der Betreiber einer Wasserversorgungsanlage, in n der trinkwasserleitungen oder teilstücke davon aus dem Werkstoff Blei vorhanden sind, hat diese leitungen oder teilstücke bis zum Ablauf des 12. Januar 2026 nach den allgemein anerkannten regeln der technik zu entfernen oder stillzulegen. Bitte informieren auch Sie sich hierzu über die leitungsmaterialien in ihrer Kundenanlage. Beschaffenheit des Trinkwassers gemäß § 45 Abs. 1 Satz 1 TrinkwV Auszug aus den chemischen, mikrobiologischen und indikatorParametern (einheiten wie angegeben, n.n. = nicht nachweisbar, Stand 01.01.2026). die Wasserhärte liegt bei 15,6° dh und damit in dem vomWaschmittelgesetz festgelegten härtebereich „hart“. Information zur Trinkwasserqualität gemäß § 45 Trinkwasserverordnung (TrinkwV)

AuS der geMeinde Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach 22 Mit der eröffnung der BrK-tagespflege „Oase zum Schönberg“ am 8. Juni 2026 ist ein weiterer wichtiger Baustein der sozialen infrastruktur in der Gemeinde Wenzenbach entstanden. in der neuen, barrierefreien einrichtung in der Bayerwaldstraße 22 werden Seniorinnen und Senioren tagsüber liebevoll betreut und begleitet – und können gleichzeitig weiterhin in ihrem vertrauten zuhause leben. Aktuell sind noch freie Plätze verfügbar. zur eröffnung besuchte erster Bürgermeister Sebastian Koch die neue einrichtung und nutzte die Gelegenheit, gemeinsam mit den ersten Gästen zu frühstücken sowie das engagierte team des BrK-Kreisverbandes regensburg kennenzulernen. Besonders erfreulich ist, dass mit der inbetriebnahme der tagespflege nun das generationsübergreifende Neubauprojekt vollständig mit leben gefüllt ist. Nur wenige Wochen nach der eröffnung des Kinderhauses stehen sich nun die jüngsten und ältesten Bürgerinnen und Bürger tür an tür gegenüber. die Gemeinde freut sich bereits auf viele gemeinsame Begegnungen und Projekte zwischen den Generationen. die tagespflege bietet Platz für bis zu 19 Gäste und richtet sich an ältere Menschen, die ihren Alltag in Gemeinschaft verbringen möchten oder unterstützung und Struktur im tagesablauf benötigen. Gleichzeitig werden Angehörige spürbar entlastet. das Angebot kann flexibel – auch an einzelnen Wochentagen – genutzt werden. unter demMotto „dahoam bleibt halt doch dahoam“ verbringen die Gäste den tag in einer herzlichen Atmosphäre mit gemeinsamen Mahlzeiten, Bewegungsangeboten, Gedächtnistraining, kreativen Beschäftigungen, Spielen oder einfach guten Gesprächen. Am Nachmittag kehren sie wieder in ihre vertraute häusliche umgebung zurück. das erfahrene team des BrK gestaltet den tagesablauf individuell und orientiert sich an den persönlichen Bedürfnissen und fähigkeiten jedes einzelnen Gastes. da derzeit noch einige Plätze frei sind, bietet sich jetzt die Gelegenheit, das Angebot unverbindlich kennenzulernen. interessierte Seniorinnen und Senioren sowie ihre Angehörigen sind herzlich eingeladen, die tagespflege zu besichtigen und sich persönlich beraten zu lassen. das team informiert gerne über die verschiedenen Betreuungsmöglichkeiten, die leistungen der Pflegeversicherung und unterstützt bei allen fragen rund um die Aufnahme. Wer sich für einen Platz in der BrK-tagespflege „Oase zum Schönberg“ interessiert, kann sich direkt an das team wenden: e-Mail: tp-wenzenbach.210@brk.de telefon: 0941 79605-1460 Weitere informationen zum Angebot finden Sie auch unter www.brk-regensburg.de. Bild: GeMeiNde WeNzeNBAch Neue BRK-Tagespflege „Oase zum Schönberg“: Noch freie Plätze verfügbar

SerVice Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach 23 anzeige anzeige anzeige

SerVice Ausgabe 07/2026 Amtliches Mitteilungsblatt Wenzenbach 24 anzeige anzeige i Nutzen Sie jetzt unser neues, kostengünstiges Anzeigenformat: „Visitenkarten”-Anzeige Günstiger Einstiegspreis Individuell und flexibel gestaltbar Standard-„Visitenkarten“-Format: 85 x 55 mm Vollfarbig ohne Farbzuschlag Kostenloser Satz: Logo und Text genügen Auch als Coupon oder Gutschein geeignet 45,- nur Euro* * Preis je Ausgabe zzgl. Mwst. Buchbar nur im Abo für 6 aufeinanderfolgende Ausgaben. Motivänderungen während der Laufzeit möglich. Keine Vorkasse, Rechnungstellung erfolgt monatlich nach Erscheinen der jeweiligen Ausgabe. anzeige anzeige

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