13 Pentlinger Mitteilungsblatt Ausgabe 07/2026 Aus der gemeinde …dorthin führte uns vom 10.-14. Mai der Schüleraustausch 2026 mit 26 Schülerinnen und Schülern der Grundschule Großberg. Organisiert und begleitet wurde die Fahrt von Rektorin Gisela Zollner und den Lehrerinnen Christine Engel, Susanne Fiedler und Margit Klier. Unsere Partner waren die Fünftklässler der Schule in Chiugiana, die uns während des Aufenthalts täglich begleiteten. Der Montag begann mit einem Besuch beim Bürgermeister Corcianos Sig. Pierotti im historischen Rathaus. Nach einem interessanten Spaziergang durch den mittelalterlichen Ort war ein Besuch im paläontologischen, etruskischen Antiquarium unabdingbar. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Schülerbegegnung. Die Partnerkinder erwarteten uns in der Aula ihrer Schule. Wir starteten mit dem gemeinsamen Lied „È, amico è“, unserem diesjährigen Motto der Begegnung. Die Großberger Kinder hatten den bayerischen Tanz „Sternpolka“ eingeübt, den sie in Trachtenkleidung vortanzten. Mit großem Hallo bemühten sich unsere Partner die Tanzfiguren nachzumachen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der schulischen Mensa, standen verschiedene unterrichtliche Stationen an. Unterstützt von italienischen Partnern lernten unsere Schülerinnen und Schüler italienische Lieder und Tänze oder bastelten die Planeten unseres Sonnensystems und eine Sonnenuhr. Sie beteiligten sich an der künstlerischen Gestaltung eines Friedensbaums oder spielten gemeinsam Brettspiele. Über ein interessantes Bodenmemori lernten die Mädchen und Jungen vieles über die Orte und Aktionen der Woche. Zurück in unserer Unterkunft, nach einem feinen typischen italienischen Abendessen, verbrachten wir mit Liedern und Tänzen gemeinsam mit den Pfadfindern von Corciano den restlichen Abend. Den ganzen Dienstag waren wir in Perugia, wo uns nach dem Aufstieg mit der Scala Mobile durch die Rocca Paolina italienische Schülerinnen und Schüler den Stadtbrunnen Fontana Maggiore erklärten. Anschließend besuchten wir die Benediktinerabtei San Pietro. ImKlostergarten konnten wir viele Heilkräuter, aber auch giftige Pflanzen bewundern. Zurück im Stadtzentrum gingen wir zuerst in die unterirdische Etruskerstadt „Perugia Sotterranea“ mit Straßen- und Häuserresten von damals. Eine riesige Stützmauer, die nur mit großen Steinquadern ohne Hilfsmittel errichtet worden war, fanden alle sehr beeindruckend. Nach diesem Ausflug in die Geschichte Perugias kehrten wir beim Shopping schnell wieder in die Gegenwart zurück. Ein köstliches Eis in „cono“ oder „coppa“ versüßte die Rückfahrt zur Unterkunft, wo schon der Pool wartete. Die Pfadfinder besuchten uns ein zweites Mal. Am nächsten Tag, stand die Stadt Assisi auf dem Plan. Eine eindrucksvolle und kindgerechte Führung eines deutschen Paters durch die Unter- und Oberkirche der Franziskusbasilika kam bei den voll konzentrierten Schülerinnen und Schülern bestens an. Im Freien lockten viele Warenstände zum Einkauf von Souvenirs. Danach begaben wir uns auf eine Wanderung durch den „Bosco di San Francesco“ mit vielen landestypischen Pflanzen. Nach einem kurzen Mittagslunch mussten wir unser Programm ändern. Die vorbereiteten Waldspiele fielen leider einer starken Regendusche zum Opfer. Eilends mussten wir einen Unterschlupf suchen. Der Bus brachte uns zur Schule zurück. Im Schulgarten, dem grünen Klassenzimmer der Schule, bekamen wir ein Geheft mit Informationen zu Flora und Fauna des Franziskuswaldes in zweisprachiger Ausfertigung. Diese durften wir mit nach Hause nehmen, um uns den Wald nochmal ins Gedächtnis zurückzuholen. Der Abschiedsabend auf einem Spiel- und Begegnungsgelände in Migiana wurde zu einem weiteren Höhepunkt unseres Austausches. Schüler, Lehrer und Eltern trugen zumGelingen bei. Ein enormes Buffet der Eltern mit exzellenten Speisen und Getränken wurde von unseren Kindern mit Freude begrüßt. Die Schulleiterin Roberta Mecarelli und einige Vertreter und Vertreterinnen der Schule San Mariano kamen, um uns zu verabschieden und ihre weitere Unterstützung zuzusichern. Mit viel Zuspruch, froher Laune, aber auch etwas Abschiedsschmerz kehrten wir zu unserer Unterkunft zurück. Am Donnerstag nach dem Frühstück, vollgepackt mit tollen Erlebnissen, traten wir die Rückreise an. Unser besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen der Schule Chiugiana für die perfekte Vorbereitung . Wir haben schöne Erinnerungen an die Austauschtage. Bedanken möchten wir uns auch für die Unterstützung der Jugendarbeit im Landratsamt, bei der Raiffeisenbank Regensburg Wenzenbach, dem Elternbeirat und dem Freundeskreis. text: maRgit KlieR, Foto: schule gRossBeRg Corciano – Perugia – Assisi …
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