Mitteilungsblatt des Marktes Nittendorf

Aus der mArktgemeinde 6 mitteilungsblatt Markt Nittendorf Februar 2026 Der Markt Nittendorf trauert um Herrn Wolfgang Peter Herr Peter war von 1972 bis 1987 im Gemeinderat der Großgemeinde Nittendorf vertreten. In dieser Zeit stellte er sich unermüdlich und uneigennützig in den Dienst der Kommune und seiner Bürgerinnen und Bürger. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Markt Nittendorf Helmut Sammüller Erster Bürgermeister noch lange erinnern werden. Steierische Klänge, dargeboten von den charmanten „Waldheimat Dirndln“, die extra aus der Partnergemeinde Langenwang angereist kamen, erzeugten sofort die Stimmung, die dem Jubilar zu Reminiszenzen an seine Wandervogelzeit anregten, in der er sich als begeisterter Anhänger von Frau Musica hervortat und er bekannte, dass die Musik in seinem Leben eine große Rolle gespielt habe und er heute seine musische Heimat im hiesigen Kirchenchor gefunden habe. Er redete sich so in Begeisterung - hätte er eine Gitarre zur Hand gehabt, er hätte nicht abgehalten werden können, in die Saiten zu greifen. Zu seiner Überraschung hörte man doch seinen eigenen Gesang und sein Spiel - auf einem Tonband einst gespeichert. Noch waren die Klänge des „König von Thule“ kaum verebbt, so rissen die schneidigen Töne der Trachtenkapelle Nittendorf-Etterzhausen unter ihrem Leiter Heiner Möller die Aufmerksamkeit an sich. Die Musikanten ließen es sich nicht nehmen, ihrem Förderer und Gönner ein Ständchen zu spielen und der Biederer Sepp ruhte nicht eher, bis der Jubilar selbst zu Taktstock griff und einen Marsch dirigierte. Eröffnet wurde nun das Defilee der Gratulanten von seinem Nachfolger im Amt, Bürgermeister Heinz Zausinger. Dieser würdigte Wölfel als einen Mitbegründer der Großgemeinde Nittendorf. Monsignore Dr. Albert Rauch entbot Glückwünsche namens der Expositur und sprach in seiner Rede von dem nach Wahrheit ringendem Christen und dem tief empfundenen Glauben des Jubilars. Einen großen Geschenkkorb konnte Wölfel von der Feuerwehr aus den Händen von 2. Vorstand Max Meier entgegennehmen. Wölfel war immer ein großer Feuerwehrförderer gewesen und voll Stolz erzählt er von dem damaligen LF8. Über die Glückwünsche des 1. Vorsitzenden des Trachtenvereins „D’Naabtaler“ hat sich Wölfel bestimmt gefreut, ist er doch auch hier Ehrenmitglied. Für den Obst- und Gartenbauverein gratulierte Ernst Runge. Besonderen Gefallen fand Wölfel an der Tatsache, dass alle „seine“ noch lebenden Gemeinderäte und Mitarbeiter unter den Gratulanten weilten. Es waren dies die ehemaligen Räte Ederer, Layritz, Olborth, Meindl, Beringer, Schenk, Lazarus, Niebler sowie Wasserwart Alfons Rasp und „seine“ liebe und treue Frau Opel, Josef Schilling, Bgm. a.D., Ludwig Nebauer, derzeitiger 2. Bgm., Alfred Sußbauer Bgm. a.D. Schönhofen, und Kreisrat Graber. Freunde des Spanienkreises aus Regensburg brachten ihre Glückwünsche dar. Humorvolle Worte sprach Reinhold Weidner von der Realsteuerstelle. Wölfel war ja einer der geistigen Väter dieser Einrichtung. Die Lacher auf der Seite hatte alsdann Günther Spaeth vom Kirchenchor als er in gekonnten Versen die kleinen Schwächen des Chormitgliedes Wölfel, die diesen dadurch noch liebenswerter machen, auf die Schippe nahm. In Bezug auf das schwache Geschlecht meinte Spaeth zum Junggesellen Wölfel: „…Er hat doch Charme a richtigs Packl im Gegensatz zu de Mannalackl…“ (des Chores) Von so viel Charme wollten die Damen des Chores sich nicht beschämen lassen und jede überreichte ihrem Bass eine dunkelrote Rose! Nachdem der Chor unter der Leitung von Franz Heimerl musikalische Glückwünsche dargebracht hatte, sprach Heimerl, dem Jubilar eng vertraut, allen aus der Seele und fand Beifall als er meinte: „nicht wir sollten dir eigentlich zum heutigen Geburtstag gratulieren, sondern wir sollten uns gratulieren, dass wir dich haben, “Man könnte sich Etterzhausen ohne dich gar nicht denken.“ Dem allzeitigen Forscher und Naturwissenschaftler Wölfel überreichte er das Satellitenbuch „Die Erde im Weltall“ und erinnerte daran, dass Wölfel an der Geburtsstunde dieses Forschungszweiges als Fachmann für Raketenbau nicht ganz unbeteiligt war. Weder der Jubilar noch die Gäste hätten all das nicht ohne größere Schäden überstanden, wenn sie nicht mit einem köstlichen Kalten Buffet der jungen Retzerwirtsleute Sepp und Anneliese, gelabt worden wären. Nachdem Michael Niebler die Anwesenden mit Lichtbildern „aus der Heimat und Wölfels Bürgermeisterzeit“ erfreut hatte, kam der so sehr geehrte Jubilar erst zu vorgerückter Stunde dazu, für diesen Abend aus bewegtem Herzen Dank zu sagen und zwar, wie es nicht anders sein konnte, riesige Blumensträuße an alle Damen zu verteilen. Noch viele Jahre! text: eugeN gruber; Fotos: PresseFotos; WölFel mit gitarre voN Familie heimerl Fortsetzung von Seite 5

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