Mitteilungsblatt des Marktes Nittendorf

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN UND MITTEILUNGEN DES MARKTES NITTENDORF MÄRZ 2026 18 Vorstellung „Heimat-Info-App“ für den Markt Nittendorf In der heutigen Sitzung soll die App den Markträten vorgestellt werden. Hiermit wird auch dem Wunsch nachgekommen, eine derartige App für die Gemeinde zu installieren, um hierdurch einen effektiveren Bürgerkontakt herstellen zu können. Einführung der Heimat-Info App für den Markt Nittendorf SACHVERHALT: Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung kommunaler Verwaltungsdienstleistungen gewinnt der Einsatz moderner Technologien zur Effizienzsteigerung und Bürgernähe zunehmend an Bedeutung, weshalb vermehrt Vorträge hierzu in Gremien, wie Bürgermeisterdienstbesprechungen, bei der Schule für Dorf- und Landentwicklung, Kreisverbandsversammlungen des Bay. Gemeindetags und Co. platziert werden. Die Verwaltung hat sich in diesem Zuge mit der Heimat-Info App als Maßnahme zumAusbau der Digitalisierungsstrategie und zur Erleichterung der Bürgerkommunikation und -information vorgestellt. In den Landkreisen Regensburg, Kelheim und Neumarkt ist dieses App-System bereits seit mehreren Jahren weit verbreitet. Bayernweit nutzen fast 900 Kommunen dieses App-System erfolgreich zur direkten und zuverlässigen Information ihrer Bürger. Praxisbeispiel: Erfolgsbilanz der Heimat-Info App Stadt Hemau (9.372 Einwohner). Die App in Hemau wird von 4.835 Bürgerinnen und Bürgern genutzt. Zudem sind insgesamt 226 Vereine und Organisationen aktiv (Stand: 01.01.25). In den letzten 12 Monaten wurde die App 1.179.701-mal geöffnet. Derartige Zugriffszahlen erreichen selbst große Kreisstädte und Landratsämter auf deren Internetauftritten nicht, was die Heimat-Info App zur aktuell meistgenutzten kommunalen Informationsplattform in Deutschland macht. Die Heimat-Info App bietet eine ideale Plattform, um die Bürger mit aktuellen Informationen aus der Verwaltung, über Straßensperrungen, Veranstaltungen oder Warnmeldungen zu versorgen. Sie ermöglicht es, Informationen direkt an die Smartphones der Bürger zu senden – sei es zu tagesaktuellen Themen oder längerfristig geplanten Ereignissen. Zudem stellt die App eine wertvolle Unterstützung für die Öffentlichkeitsarbeit von Vereinen dar, indem sie ihnen ermöglicht, ihre Veranstaltungen und Neuigkeiten einfach und effektiv zu kommunizieren. Die Anbieter der App haben in Absprache mit der Gemeindeverwaltung eine Projektskizze ausgearbeitet, die verschiedene Integrationen und Nutzungsmöglichkeiten der App umfasst. Diese Skizze wird in der Sitzung von Herrn Dominik Schweiker (Gründer der App, Hemau) vorgestellt, der detailliert auf die Vorteile und Funktionalitäten der App eingehen wird. Die App bietet für den Markt Nittendorf unter anderem folgende Funktionen: Push-Nachrichten für tagesaktuelle Informatio-  nen und Warnmeldungen Unterstützung der Vereine: Die App bietet auch  eine Plattform für die Öffentlichkeitsarbeit unserer Vereine. So können diese dort über Neuigkeiten und Veranstaltungen berichten. Modul für Veranstaltungen und Tourismus  Eine Bürgerservice-Funktion mit Informationen  zu Online-Anträgen und Öffnungszeiten Einbindung landkreisweiter Inhalte wie Abfall-  wirtschaft, Katastrophenschutz & Co. Verwaltungsentlastung und Prozessvereinfa-  chung durch automatisierte Schnittstellen Zielsetzung: Ziel dieser Sitzung ist es, die Heimat-Info App für Nittendorf zu übernehmen und die entsprechenden Schritte zur Einführung einzuleiten. Dabei wird die Verwaltung beauftragt, die App in Zusammenarbeit mit dem Dienstleister Cosmema GmbH aus Gaimersheim umzusetzen. BESCHLUSS: Der Marktrat in Nittendorf beschließt: 1. Die Einführung der Heimat-Info App. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, die App umgehend zu implementieren und die entsprechenden Schritte zur Einführung einzuleiten. 3. Die Verwaltung wird ermächtigt, die entsprechenden Verträge mit der Firma Cosmema GmbH abzuschließen und die App gemäß den vorgestellten Konditionen umzusetzen. Einstimmig beschlossen Ja 19 Nein 0 Anwesend 19 Frühzeitige Beteiligung des Marktes Nittendorf an der 13. Änderung des Flächennutzungsplanes des Marktes Laaber Die Fläche ist für das neue THW-Zentrum vorgesehen. BESCHLUSS: Der Markt Nittendorf erhebt im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung an der 13. Änderung des Flächennutzungsplanes des Marktes Laaber keine Einwände. Einstimmig beschlossen Ja 19 Nein 0 Anwesend 19 Frühzeitige Beteiligung des Marktes Nittendorf an der 14. Änderung des Flächennutzungsplanes des Marktes Laaber Die Flächen sind als Allgemeines Wohngebiet und Mischgebiet vorgesehen. BESCHLUSS: Der Markt Nittendorf erhebt im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung an der 14. Änderung des Flächennutzungsplanes des Marktes Laaber keine Einwände. Einstimmig beschlossen Ja 19 Nein 0 Anwesend 19 Antrag auf Vorbescheid auf Neubau einer Feuerwehrgerätehalle mit Betriebsgebäude und Stellplätzen auf der Flurnummer 193 in der Gemarkung Nittendorf Nachbarunterschriften wurden nicht eingeholt. Erster Bürgermeister Sammüller gibt bekannt, dass die im Landratsamt Regensburg eingegangenen Stellungnahmen durchwegs positiv waren. Lediglich durch die Fachtechnik Immissionsschutz wurden Bedenken gemeldet und ein schalltechnisches Gutachten gefordert. Dieses soll demnächst durch eine Fachfirma erstellt werden. BESCHLUSS: Dem Antrag auf Vorbescheid auf Neubau einer Feuerwehrgerätehalle mit Betriebsgebäude und Stellplätzen auf der Flurnummer 193 in der Gemarkung Nittendorf wird das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Einstimmig beschlossen Ja 19 Nein 0 Anwesend 19 Auszug aus der Marktratssitzung am 20.01.2026 Regensburg (RL). Mit einer gut besuchten Auftaktveranstaltung hat das Landratsamt Regensburg kürzlich den formellen Startschuss für die Erstellung des Klimaanpassungskonzepts für den Landkreis Regensburg gegeben. Das Konzept soll künftig eine strategische Grundlage bilden, um den Landkreis gezielt auf Klimarisiken vorzubereiten Während des zweijährigen Projektzeitraums von März 2025 bis Februar 2027 wird systematisch untersucht, welche Anpassungsstrategien erforderlich sind, um den Landkreis sowie die Kreisverwaltung bestmöglich auf die Folgen des Klimawandels einzustellen. Der Klimawandel betrifft Natur und Landschaft ebenso wie die Bevölkerung und die regionale Wirtschaft – entsprechend breit ist der Ansatz des Projekts angelegt. Die Auftaktveranstaltung fand im Energie-Bildungszentrum um:welt in Regensburg statt. Landrätin Tanja Schweiger begrüßte die Teilnehmenden und betonte die Notwendigkeit frühzeitiger Planung: „Unser Ziel ist es, den Landkreis so aufzustellen, dass wir auch bei künftigen Herausforderungen handlungsfähig bleiben. Ein fachlich gut abgestimmtes Konzept schafft Sicherheit für die Menschen vor Ort – bei der Versorgung, der Infrastruktur und im täglichen Leben – und trägt zugleich dazu bei, unsere Heimat für kommende Generationen zu erhalten.“ Das vom Landkreis beauftragte Planungsbüro energielenker projects GmbH stellte gemeinsam mit dem Klimaanpassungsmanagement des Landkreises Regensburg den aktuellen Arbeitsstand vor. Präsentiert wurden erste Analysen zu bestehenden und erwarteten Belastungen durch den Klimawandel sowie die methodischen Schritte der weiteren Konzepterarbeitung. Obwohl das Konzept innerhalb der Kreisverwaltung entwickelt wird, fließen durch die Beteiligung externer Akteure und Fachstellen zusätzliches Fachwissen und Erfahrungen ein. Beteiligt waren unter anderem das Wasserwirtschaftsamt Regensburg, Bayerischer Bauernverband – Kreisverband Regensburg, das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, der Zweckverband zur Wasserversorgung LaberNaab sowie die Gesellschaft zur Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs (GFN). Die enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Fachleuten und dem Planungsbüro soll ein praxisorientiertes Konzept hervorbringen, das konkrete Handlungsoptionen für die kommenden Jahre bietet. In einem vertiefendenWorkshop zur sogenannten Betroffenheitsanalyse diskutierten Mitarbeitende des Landratsamts sowie externe Fachleute mögliche Auswirkungen von Hitzeereignissen, Starkregen oder längeren Trockenphasen auf Infrastruktur, Naturhaushalt, Gesundheit,Wirtschaft und kommunale Aufgabenbereiche. Die Ergebnisse fließen unmittelbar in die weitere Konzeptentwicklung ein und unterstützen die Priorisierung künftiger Maßnahmen. Gefördert wird das Projekt „Erstellung eines Konzepts zur nachhaltigen Klimaanpassung und für natürlichen Klimaschutz für den Landkreis Regensburg“ (FKZ 67DAAN0341) von Zukunft – Umwelt – Gesellschaft gGmbH (ZUG). Die ZUG setzt imAuftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz die Förderrichtlinie „Anpassung an die Folgen des Klimawandels – Natürlicher Klimaschutz“ um. Hitze, Starkregen, Trockenheit: Landkreis Regensburg macht sich fit für den Klimawandel

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