31 September 2025 unsere vereine mitteilungsblatt Markt nittendorf Frage: Manuela, du bist für die Veranstaltungen zuständig und hast die Einweihung des neuen Feldstadels organisiert. Wie wird das Fest aussehen? Was unterscheidet es von klassischen Einweihungsfeiern? Manuela Beck: Unser Ziel ist es, das Fest als ein Erlebnis zu gestalten, das die Natur und den Acker mit allen Sinnen erlebbar macht. Es wird keine große Blasmusik oder Bierbänke geben. Stattdessen wollen wir den Moment der Ruhe und der Begegnung in der Natur betonen. Es wird musikalische Untermalung durch Anna mit ihrer Harfe geben – sie wird an verschiedenen Orten auf dem Gelände spielen, begleitet von SamAr auf der Gitarre. Die Musik wird also eher zart und meditativ sein, nicht laut und aufdringlich. Frage: Es klingt, als würde das Fest auch eine tiefere Botschaft vermitteln. Manuela Beck: Ganz genau. Wir möchten zeigen, dass Ackerbau nicht nur Nahrung liefert, sondern auch Raum für Reflexion, Begegnung und Austausch ist. An verschiedenen Ecken werden gemütliche Sitzmöglichkeiten aufgebaut, wo man innehalten, die Natur wirken lassen oder einfach der Musik lauschen kann. Für die Familien haben wir eine Rallye vorbereitet, bei der es darum geht, durch die Natur zu streifen, Dinge zu entdecken und mit allen Sinnen zu erleben. Es ist eine Art Schnitzeljagd, bei der auch der Waldkindergarten einbezogen wird. So können alle – Groß und Klein – auf spielerische Weise mehr über unsere SoLaWi lernen. Frage: Und was erwartet die Besucher noch? Manuela Beck: Natürlich gibt es auch klassisches Ackerfeeling: Führungen durch das Gelände, in denen die Besucher mehr über den ökologischen und nachhaltigen Anbau erfahren können. Auch eine Dankesrede und die Segnung des Feldstadels sind geplant. Aber wir möchten, dass das Fest eine entspannte Atmosphäre hat – ein Picknick in der Natur, bei dem jeder mit seiner Decke und seinem Lieblingskissen kommen und sich auf einem schönen Platz niederlassen kann. Frage: Manuela, was bedeutet die SoLaWi für dich persönlich? Manuela Beck: Es ist für mich nicht nur ein Projekt, sondern ein Ort, der mich wirklich glücklich macht. Wenn ich hier im Gemüse stehe, sei es allein oder in Gemeinschaft, finde ich Ruhe und Kraft. Ich erlebe die Natur, die Bienen, die Schmetterlinge und wie alles miteinander in Einklang funktioniert. Diese Erfahrung hat mir geholfen, mich nicht nur als Teil der Gemeinschaft, sondern auch als Teil eines größeren Ganzen zu verstehen. In einer Welt, die oft unruhig und hektisch ist, gibt mir die SoLaWi das Gefühl, wirklich etwas zu bewirken – und das mit Freude. Vielen Dank für dieses Gespräch. Es scheint, als hätte die SoLaWi Jura e.V. wirklich nicht nur Gemüse, sondern auch eine starke Gemeinschaft und eine nachhaltige Zukunft gesät. KrK nittEndorf Krieger- und Reservisten - kameradschaft nittendorf Auf der monatlichen Versammlung im August konnte 1. Vorsitzender Oliver Schaller dem langjährigen Kassenwart Erhard Urmann zum 85. Geburtstag gratulieren und im Namen der Reservisten einen Geschenkkorb überreichen. Urmann, Träger der silbernen Ehrennnadel des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr (VdRBw), will es im neuen Lebensjahr ein weniger ruhiger angehen lassen, „...man wird ja schließlich nicht jünger”. Der überaus fitte Senior ist als leidenschaftlicher Fahrradfahrer vielen in der Gemeinde Nittendorf ein bekanntes Gesicht, wenn er die meisten Wege mit seinem Drahtesel zurücklegt und als engagierter Musiker Musikantenstammtisch seine Zuhörer begeistert. „Wir sind froh und dankbar, dass wir Erhard Urmann in unserem Kreise haben, der jedem uneigennützig stets mit Rat und Tat zur Seite steht. Wir profitieren ungemein von seinem Erfahrungsschatz”, so Oliver Schaller von der KRK Nittendorf. anzeige
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